München. Die Bedeutung Industrieller Bildverarbeitung (IBV) ist in
den letzten Jahren stark gewachsen. Sie ist nicht nur fester
Bestandteil vieler Bereiche der Qualitätssicherung, sondern auch
für die Automation enorm wichtig. Durch Weiterentwicklungen in der
Software und Datenverwaltung ermöglicht die Bildverarbeitung
zunehmend die Optimierung der Produktion. Neueste Lösungen werden
auf der internationalen Leitmesse für Automation und Mechatronik,
der AUTOMATICA 2010, vorgestellt, die vom 8. bis 11. Juni 2010 auf dem
Gelände der Messe München stattfindet.
Die ersten Bildverarbeitungssysteme wurden in der
Qualitätskontrolle eingesetzt, um fehlerhafte Teile zu erkennen
und auszusortieren: Gutes Teil, schlechtes Teil – damit gab man
sich meist zufrieden. Das war gestern – heute leistet
Bildverarbeitung weit mehr im komplexen Produktionsumfeld.
Durch Fortschritte in Hard- und Software hat sich die Industrielle
Bildverarbeitung inzwischen vielfältige Einsatzgebiete erobert:
Quer durch die Branchen Elektronik, Papier, Lebensmittel, Druck,
Automobil und Flugzeug bis hin zu Pharma und Medizin sind BV-Systeme im
Einsatz. Je nach Art und Leistungsfähigkeit unterscheidet man
Vision-Sensoren, Kompakt-Visionsysteme und komplexe, PC-basierte
Systeme. Sie übernehmen Mess- und Inspektionsaufgaben,
identifizieren Teile, kontrollieren Montage und Logistik und verleihen
sogar Robotern Augenlicht, um gezielte Bewegungen auszuführen.
Peter Stiefenhöfer, Marketingleiter der STEMMER IMAGING GmbH,
einem der größten europäischen Anbieter von
IBV-Technologie mit Hauptsitz in Puchheim bei München,
erläutert die Vorteile der Bildverarbeitung: „Die
Bildverarbeitung ist eine Disziplin, die in vielfältigen
Einsatzfeldern technisch und wirtschaftlich optimale Lösungen zur
optischen Qualitätskontrolle von Produkten ermöglicht.
Besonders eignen sich solche Systeme in Anwendungen, bei denen der
Mensch aufgrund der Produktionsgeschwindigkeiten oder der nötigen
Genauigkeit überfordert ist und keine 100%-Kontrolle mehr leisten
kann. Auch bei gesundheitsgefährdenden Produktionsbedingungen
können Bildverarbeitungs-Systeme Qualitätskontrollen besser
durchführen als der Mensch. Und nicht zuletzt ermüden solche
Systeme nicht. Wenn erforderlich leisten sie ihre Arbeit ohne Pause 24
Stunden am Tag.“
STEMMER IMAGING sieht die AUTOMATICA als optimale Plattform, um die
Bildverarbeitung als leistungsfähiges Werkzeug für die
Qualitätssicherung in der automatisierten Fertigung zu
präsentieren. Das Unternehmen ist bereits seit der ersten
Messeveranstaltung im Jahr 2004 als Aussteller dabei. Marketingleiter
Stiefenhöfer erklärt: „Die Bildverarbeitung kann sich
auf der AUTOMATICA hervorragend als Querschnittstechnologie für
nahezu alle Einsatzbereiche darstellen. Als Anbieter von
Bildverarbeitungs-Technologie mit allen erforderlichen Komponenten und
Dienstleistungen sehen wir unsere Beteiligung auf der Messe als
sinnvolle Abrundung zu den ausstellenden Systemintegratoren, die als
Lösungsanbieter den Endanwender bedienen. Wir sehen der AUTOMATICA
2010 daher mit großer Spannung entgegen!“
Bildverarbeitung wird zu allgemein genutzter TechnikSTEMMER IMAGING beobachtet intensiv die technischen Veränderungen
der Komponenten und Systeme. Besonders auffällig ist nach
Einschätzung des Unternehmens die Entwicklung in Richtung immer
einfacherer Bedienoberflächen und intelligenterer Systeme, was
dazu beiträgt, dass BV-Systeme nicht mehr nur von spezialisierten
Dienstleistern eingerichtet werden können. Peter Stiefenhöfer
beschreibt die Auswirkungen: „Spezialistenwissen ist heute nicht
für jeden BV-Einsatz notwendig. Daher bauen immer mehr Endanwender
selbst entsprechendes Know-how auf, um sich mit diesem Wissen einen
Wettbewerbsvorsprung gegenüber ihrer Konkurrenz zu verschaffen.
Die Anwenderstruktur in diesem Bereich verändert sich also, und
Bildverarbeitung wird zunehmend zu allgemein genutzter Technik.“
Dem stimmt auch Dr.-Ing. Heiko Frohn, Geschäftsführer
Geschäftsbereich Industrieautomation der VITRONIC Dr.-Ing. Stein
Bildverarbeitungssysteme GmbH, zu:
„Pick-and-place-Zuführaufgaben und ähnliche einfache
Lösungen übernehmen zunehmend die Maschinenbauer und
Automatisierer selbst. Wir konzentrieren uns auf komplexere
Lösungen, wo das Visionsystem nicht nur Mess- und Prüfsystem
ist, sondern sich als Instrument zur Prozessverbesserung
etabliert.“
Aktuell im Trend: den gesamten Prozess im BlickIn komplexen Produktionsprozessen sind in der Regel mehrere
automatische, vernetzte IBV-Systeme im Einsatz, die einzelne
Prozessschritte an einer oder mehreren Linien überwachen und
dokumentieren. Sie generieren Qualitätsdaten und helfen über
entsprechende Analysetools bei Prozessanalyse und -kontrolle.
Die ISRA VISION AG, einer der globalen Anbieter für Industrielle
Bildverarbeitung und Weltmarktführer für
Oberflächen-Inspektionssysteme, bestätigt den Trend, den
gesamten Prozess zu betrachten. Vertriebsvorstand Hans Jürgen
Christ betont: „Wichtig ist die Vernetzung der Systeme und eine
intelligente Verknüpfung der zur Verfügung stehenden
Daten.“
Alle Daten für die Qualitätsbeurteilung und Prozessanalyse
werden daher optimiert in Datenbanken abgelegt, auf die auch
während laufender Mess- und Inspektionsaufgaben zur Analyse
zugegriffen werden kann. Über entsprechende Software kann nach
Datum, Job, Prozessschritt, Rolle, Fehler, Messgröße, Trend,
Verteilung und mehr analysiert werden. So ist die Optimierung einzelner
Prozessstufen innerhalb einer Linie ebenso möglich wie der
Vergleich der Produktionsergebnisse mehrerer Linien.
Für Vertriebsvorstand Christ ist die AUTOMATICA eine ideale Messe,
um Lösungen auf Basis industrieller Bildverarbeitung in Verbindung
mit der Automatisierungstechnik als Schlüsseltechnologie zu
zeigen. Er sieht diese Technologiemesse in einer Reihe mit anderen
großen Industriemessen. Hans Jürgen Christ argumentiert:
„Unsere bisherigen Teilnahmen an der AUTOMATICA waren ein voller
Erfolg. Die Messen waren gut besucht, die Qualifikation der Besucher
war ausgezeichnet. So konnten für beide Seiten – Aussteller
wie Interessenten – qualifizierte Gespräche geführt,
Kontakte geknüpft, und Lösungen angeboten werden. Das
Feedback unserer Besucher hat uns dies bestätigt.“
VITRONIC Geschäftsführer Heiko Frohn gibt ein Beispiel
für den Stand der IBV-Technik: „Eines unserer etablierten
Themengebiete ist die Schweißnahtinspektion. Hier nutzen wir die
Messgrößen nicht nur um Teile auszuschleusen, sondern auch
um Prozessfehler wie unzureichenden Drahtvorschub zu erkennen und in
einem Regelkreis zu korrigieren. Seit über einem Jahr gehen wir
gemeinsam mit unserem größten Kunden noch einen Schritt
weiter: Je nach Prüfergebnis fällt die Entscheidung, ob
Nacharbeit notwendig ist. Falls ja wird mit dem Roboter in-line
nachgeschweißt und nochmals kontrolliert – alles, ohne die
Prozesskette zu unterbrechen.“
Software erleichtert OptimierungsentscheidungenUm Prozesse möglichst effizient zu gestalten und die Produktion
systematisch zu optimieren, müssen relevante Informationen und
deren Bewertung auf jeder Ebene des Unternehmens zur Verfügung
stehen. ISRA VISION bietet beispielsweise mit EPROMI – Enterprise
PROduction Management Intelligence – ein System an, das die
Werksleitung in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt. Hans
Jürgen Christ erklärt: „So wird das Potenzial für
Produktivitätssteigerungen effizient ausgeschöpft:
Qualität wird planbar, Prozesse und Produktion werden systematisch
optimiert.“ Anlagen dieser Art haben bereits ihren Einzug in
unterschiedliche Industrien gehalten. Sie tragen beispielsweise zur
Produktionsoptimierung messtechnischer Applikationen (In-line 3D
Messtechnik) im Maschinenbau sowie der Automobilindustrie bei und
unterstützen die Fertigung von Bahnmaterial in der Glas-, Papier-,
Print- oder Stahlindustrie.
Ein Blick in die Praxis: Der komplette Prozess zur Stahlerzeugung
besteht aus mehreren „Produktionslinien“ wie Warmwalzen,
Vergüten, Beizen, Feuerverzinken, Kaltwalzen, Glühen,
Vergüten, Galvanisch-Verzinken und Zinn-/Chrom-/Farbbeschichten.
An jeder dieser Linien wird die Qualität mit
Oberflächen-Inspektionssystemen und anderen Sensoren kontrolliert.
Allein bei der Oberflächeninspektion fallen durchschnittlich 500
MB/h je Linie an Qualitätsdaten an. Bei 700 Coils pro Tag sind das
etwa 14 GB Oberflächendaten, zu denen noch ca. 14 GB weiterer
Qualitäts- und Prozessdaten wie Dickenprofile, Welligkeit,
Temperaturprofile, Materialeigenschaften und Walzenzustände hinzu
kommen. Das Datenaufkommen multipliziert sich mit der Anzahl der Linien
und Standorte.
Die auf der Feldebene erfassten Daten werden je Linie auf der
Kontrollebene in entsprechend verteilten Datenbanken (z.B. Sensor-,
Prozess- und Inspektionsdaten) gesammelt. Lokal ist so schon eine
Prozessauswertung möglich, die jedoch für das Treffen
validierter, wirtschaftlicher Entscheidungen nur begrenzten
Informationsgehalt hat. In einer zentralen Datenbank werden die
relevanten Informationen der Einzel-Datenbanken zusammengeführt,
intelligent verdichtet und mit Informationen von Unternehmensseite wie
Bestell- und Lieferdaten, Daten der Materiallogistik und dergleichen
angereichert. Mit entsprechender Analysesoftware wie den EXPERT
Software Mentoren lassen sich die Daten zueinander in Bezug setzen,
auswerten und es werden Entscheidungshilfen für die Optimierung
generiert. Hans Jürgen Christ fasst die Vorteile zusammen:
„Damit lässt sich unter anderem die Produktivität
steigern, die Produktionssequenz über Linien und Standorte hinweg
optimieren und das Kosten-Qualitäts-Verhältnis
verbessern.“
Offline-Prozessoptimierung auf Basis der umfangreichen DatenbasisDr. Heiko Frohn erwähnt ein weiteres Beispiel für
wegweisenden BV-Einsatz, an dem sein Unternehmen VITRONIC beteiligt
war: „Für die Produktionslinien von Photovoltaik-Zellen
liefern wir BV-Systeme, die Messungen zu Geometrie, Bedruckung,
Oberflächen, Schichtdicken, Farbigkeiten, Homogenitäten etc.
vornehmen. Nur ein Teil der gesammelten Daten stellt direkt
Kenngrößen für Prozesseigenschaften dar. Jedoch bietet
die Fülle der Messwerte in Verbindung mit statistischen Analysen
die Chance, zusätzliche Erkenntnisse über den Prozess und
seine Schwächen zu gewinnen und zur Optimierung nutzen zu
können.“
Ein Ansatz, der vor allem bei verhältnismäßig neuen,
noch nicht bis ins Detail optimierten Produktionsprozessen
zusätzlichen Nutzen verspricht. Denn die BV-Systeme liefern
zwangsläufig eine Vielzahl an Kenngrößen und Daten, die
für die im Vordergrund stehende Fragestellung nicht benötigt
werden. Werden diese in einer Datenbank, beispielsweise in einem
MES-System (Manufacturing Execution System) gesammelt, stehen sie
für Offline-Auswertungen zur Verfügung. Durch solche
Datenanalysen lassen sich Zusammenhänge ergründen, die bisher
nicht bekannt waren. Für BV-Fachmann Frohn ist das eine wichtige
Perspektive: „Ich kenne zwar mein Problem noch nicht, bin aber
für dessen Lösung schon vorbereitet."
Unterstützung von Verband und Fachmesse AUTOMATICAVielseitige Informationen und Angebote finden Interessierte auf der
AUTOMATICA 2010. Das Angebot auf der internationale Leitmesse für
Automation und Mechatronik, die vom 8. bis 11. Juni 2010 auf dem
Gelände der Neuen Messe München stattfindet, ist
vielfältig: Die Schlüsseltechnologien Montage- und
Handhabungstechnik, Industrielle Bildverarbeitung und Robotik bilden
die Kernbereiche. Aus dem Bereich Industrielle Bildverarbeitung werden
Einsatzmöglichkeiten von Komponenten, neue Produkt-Generationen
etwa von Kameras, Sensoren oder Framegrabbern, Software-Lösungen
als auch anwendungsorientierte Komplettlösungen gezeigt.
Hauptanwenderbranchen sind Maschinenbau, Automobil und
Elektroindustrie. Das Interesse an IBV und ihren Möglichkeiten
wächst zunehmend auch in Branchen, mit bislang niedrigerem
Automatisierungsgrad. Insgesamt bietet die AUTOMATICA ein
praxisorientiertes Ausstellungsprogramm sowie ein Vortragsforum, auf
dem Aspekte der Bildverarbeitung intensiv erörtert werden.
Da Industrielle Bildverarbeitung mittlerweile so facettenreich
geworden, dass vielen Anwendern der Überblick schwer fällt,
bietet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V. (VDMA)
Unterstützung an. In der Fachabteilung Industrielle
Bildverarbeitung, die zum VDMA Fachverband Robotik+Automation
gehört, haben sich wichtige Hersteller, Anbieter und Dienstleister
der IBV-Branche zusammengeschlossen. Patrick Schwarzkopf ist im VDMA
der Ansprechpartner für Industrielle Bildverarbeitung:
„Für alle, die sich einen Überblick verschaffen
möchten, haben wir einen Branchenführer in deutsch und
englisch auf den Markt gebracht, einen Herstellernachweis sowie eine
Datenbank mit Anwendungsberichten ins Netz gestellt. Viele Anwender
nehmen über diese Medien direkt mit Firmen Kontakt auf, andere
wenden sich aber auch an uns mit zum Teil sehr konkreten
Fragestellungen. Wir suchen dann geeignete Anbieter, die in den
geforderten Bereichen besondere Kompetenzen haben und stellen die
Kontakte her.“
Über die AUTOMATICAInternationale Fachmesse für Automation und Mechatronik
Die AUTOMATICA ist die internationale Fachmesse, die alle Segmente des
Bereiches Robotik + Automation unter einem Dach vereint. Sie findet
seit 2004 im zweijährigen Rhythmus auf dem Gelände der Neuen
Messe München statt. Fokus der Messe ist, die komplette
Wertschöpfungskette darzustellen. Hinter dem industriegetriebenen
Konzept der AUTOMATICA stehen die Messe München GmbH und VDMA
Robotik + Automation, ideell-fachlicher Träger der Messe. Die
Aussteller- und Besucherzahlen der AUTOMATICA sind von einem
unabhängigen Wirtschaftsprüfer im Auftrag der Gesellschaft
zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM)
geprüft und international durch UFI (Global Association of the
Exhibition Industry) zertifiziert.
Über die Messe München International (MMI)Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen
für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien
einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000
Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen
Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den
Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet
die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in
Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa
und Asien sowie 66 Auslandsvertretungen, die 89 Länder betreuen,
verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk. Als global
tätiges Unternehmen leistet die Messe München International
bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag.
Ansprechpartner für die Presse:AUTOMATICA
Claudia Huber - Pressereferentin
Tel. (+49 89) 949 - 20862
Fax (+49 89) 949 - 20869
E-mail:
claudia.huber@messe-muenchen.deVDMA Robotik + Automation
Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführung Industrielle Bildverarbeitung
Tel. (+49 69) 6603 - 1466
Fax (+49 69) 6603 - 2466
E-mail:
patrick.schwarzkopf@vdma.orgwww.vdma.org/visionBildmaterial zum Herunterladen:

Die Inspektion von Druckwalzen ist ein typischen Beispiel für eine Bildverarbeitungsanwendung Bild: STEMMER
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Das
Nahtprüfsystem VIROwsi inspiziert dreidimensional
Schweißnähte. Die erfassten Daten bilden die Grundlage zur
Prozessoptimierung sowie zur automatischen Nacharbeit. Bild: VITRONIC
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Optimierte Qualitätskontrolle für die Edelstahlproduktion – Oberflächeninspektion auf höchstem Niveau Bild: ISRA
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VINSPECsolar
führt in der Solarzellenproduktion Kontur- und
Oberflächenprüfungen bis hin zu Front- und
Rückdruckprüfungen durch. Bild: VITRONIC
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Typischer lokaler Systemaufbau zur optischen Oberflächenkontrolle fokussiert auf die Generierung von Qualitätsdaten Bild: ISRA
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Sicherstellung
höchster Ansprüche in der Warmbandanlage durch
Oberflächeninspektion und Production Management Intelligence Bild: ISRA
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Auch zur Leiterplatteninspektion werden BV-Systeme eingesetzt. Bild: STEMMER
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Blick in eine Inspektionsanlage des STEMMER-Kunden Rohwedder AG Bild: Rohwedder
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Peter Stiefenhöfer: „Bildverarbeitung wird zunehmend zu allgemein genutzter Technik.“
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Dr.
Heiko Frohn: „Die Fülle der Messwerte in Verbindung mit
statistischen Analysen bietet die Chance, zusätzliche Erkenntnisse
über den Prozess zu gewinnen.“
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Hans
Jürgen Christ erklärt: „So wird das Potenzial für
Produktivitätssteigerungen effizient ausgeschöpft:
Qualität wird planbar, Prozesse und Produktion werden systematisch
optimiert.“
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