GREEN AUTOMATION
“Green Automation”: Mehr als ein Schlagwort
Ganzheitliche Sicht der Roboteranwendung unterstützt ökologische und ökonomische Erfolge
Friedberg, 28. April 2010. Die Erkenntnis: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, gilt in aktuell hohem Maße für Roboteranwendungen. Denn je umfassender ein Roboter Automationsaufgaben übernimmt, desto stärker kann er die Qualität und Produktivität von Prozessen sowie deren Ergebnisse steigern. Beides geht in Energie- und Kostenvorteile ein und ergibt so geringere Umweltbelastungen. Diesen Weg beschreibt ABB sowohl generell mit seinen Energie- und Automationsprodukten als auch speziell mit den IRB-Industrierobotern. Daneben spielen energieoptimierte interne Herstellungsprozesse ebenso eine wichtige Rolle wie die niedrigen Arbeitsverbräuche der Roboter an elektrischer Energie u.a. Betriebsstoffen. Leichtere Roboter tragen zusätzlich zu Einsparungen bei.
Green Automation, d.h. geringerer Verbrauch an Energie u.a. Ressourcen, unterstützt auch bei Robotern immer stärker die Software. Intelligente Steuerungen wie die IRC 5 synchronisiert z.B. die Bahngeschwindigkeit der des Roboters mit anderen Prozessabläufen. Sie sorgt so dafür, dass sie entweder so hoch wie nötig (= kurze Zykluszeit) oder so langsam wie zulässig (= geringer Verbrauch) ist. Zeiteinsparungen – teilweise im zweistelligen Prozentbereich – führen zu besserer Maschinenauslastung und können die Zahl der erforderlichen Maschinen und damit des Energieeinsatzes reduzieren. Die geringeren Verbräuche erhöhen direkt die Energie-Effizienz. Die Software der IRC 5 steuert und koordiniert auch gleichzeitig mehrere Roboter. Aus den Zeiteinsparungen, Qualitätsverbesserungen und geringerem Ausschuss profitiert neben höherer Wirtschaftlichkeit die Umwelt mit geringerem Energie-, Betriebsstoff- und Ressourcenverbrauch.
Mit seinen Roboterlösungen zum Lackieren von Auto- u.a. industriell produzierten Teilen hat ABB wegweisend erheblichen Green Automation-Mehrfachnutzen realisiert. Beim System FlexShield gewährleistet die Software beispielsweise höchste Prozesssicherheitüberwachung und –optimierung, bei gleichzeitig minimalen Lackverlusten. Spezifische Lösungen für das hochproduktive Lackieren der Rotorblätter von Windenergieanlagen und für die Produktion von Solarzellen sind weitere Beispiele.
Fast energiefrei kann der Anwender mit der Software RobotStudio die Arbeitsabläufe seines Roboters am PC programmieren. Und sie anschließend komplett simulieren – ohne dass dafür Roboter- und Betriebsressourcen nötig sind. Ein weites Nutzenfeld von Green Automation eröffnen Fernwartungslösungen. Mit Advanced Remote Diagnostics von ABB verfügt der Anwender über eine der wohl komfortabelsten und im doppelten Sinne weitreichenden Effizienzverbesserer. Über eine kleine Box in der Robotersteuerung kommuniziert der Roboter per Funk mit einem ABB-Server. Dieser weltweite Service sendet dem Anwender Nachrichten über den aktuellen Zustand und die Veränderung seines stählernen Arbeitskollegen. So erfährt er frühzeitig, wann vorbeugende Wartung sinnvoll ist oder falls ein Verschleißteil gewechselt werden soll. Neben der Minimierung von Ausfallrisiken spart das sowohl vor Ort als auch global Energie. Statt PKW- oder gar Flugaufwänden eines Servicetechnikers fallen überwiegend nur noch die minimalen Energieverbräuche der Telekommunikation an. ABB Robotics wird auf der Automatica vom 8. bis 11. Juni 2010 mehrere innovative Roboteranwendungen und -premieren präsentieren, die neue Dimensionen der Green Automation aufzeigen.
ABB Robotics ist ein führender Anbieter von Industrierobotern, von Robotersoftware, modularen Fertigungszellen und bietet Service für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche der Automation. Den Kunden ermöglicht das, die Produktivität zu steigern und die Produktqualität sowie die Arbeitssicherheit zu erhöhen. Weltweit hat ABB mehr als 175.000 Roboter installiert.
ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von 3,18 Milliarden Euro und beschäftigte 10.600 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 117.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.
Anmerkung: Alle Angaben nach US-GAAP.
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