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Automobilbau (OEM und Zulieferer) im Wandel
| Hinweis: Weitere Informationen zu
den Automobilzulieferern finden Sie unter den Branchen Metallverarbeitung, Elektro/Elektronik,
Kunststoff und Gummi. |  |
 Die Zulieferer der
Automobilindustrie müssen sich restrukturieren und die Beziehung zu den Autoherstellern
neu organisieren neue Geschäfts- modelle entwickeln, die den geänderten Marktbedingungen
entsprechen müssen Kosten senken Standorte verlagern oder schließen bzw.
umrüsten. Nach einer notwendigen Konsolidierung geht die Branche gestärkt aus der
Krise. | 2009 | Veränderung zu
2008 |  | | weltweit: | 60 Mio. | - 9 Mio. | | Europa: | 17 Mio. | - 4,8 Mio. | | NAFTA: | 8,7 Mio. | - 4,2 Mio. | | Japan: | 7,9 Mio. | - 3,6 Mio. | | China: | 13,8 Mio. | + 4,5 Mio. | | Others | 12,6 Mio. | - 1 Mio. |
| Umsatz |
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| weltweit: | 2.000 Milliarden €
| | Europa: | 550 Milliarden € | | Deutschland: | 290 Milliarden € |
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| Investitionen R&D und
Produktion |
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| weltweit: |
85 Milliarden € |
| Deutschland: |
19 Milliarden € |
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| Beschäftigte |
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| Weltweit: |
9 Mio. |
| Europa: |
2,6 Mio. |
| Deutschland: |
750.000 |
Wachstumsmärkte für Absatz/Produktion China- 2008: nur 2% der Bevölkerung besitzt ein Auto
- Hohe Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur durch Konjunkturprogramme.
- Eine wachsende Mittelschicht verfügt über ein solides Einkommen und einen entsprechenden Bedarf an Konsumgütern.
- Verringerung
der Verkaufssteuer auf Pkw bis 1,6 l Hubraum
- Staatliche
Zuschüsse für die Entwicklung von alternativen
- Neuzulassungen
wachsen im 1. Quartal 2010 um 70 % zum Vorjahr.
- Staat
fördert Erhöhung des Marktanteils von chinesischen Herstellern
ASEAN- 2 Mio. Fahrzeuge werden pro Jahr abgesetzt – Tendenz steigend
- Marktpotenzial reicht von Klein- und Premiummarken bis zu leichten Nutzfahrzeugen
- Hohe
Einfuhrzölle für Fahrzeuge aus dem außerasiatischen
Raum zwingen ausländische Hersteller zu lokalen
Produktionsstätten
- Europäische und amerikanische
Fahrzeughersteller können beim Bau neuer Produktionsstätten
in ASEAN mit staatlichen Fördermitteln rechnen.
- Absatz
in den einzelnen Ländern wird sich sehr unterschiedlich entwickeln
Indien- 2008: nur 1,5 % der Bevölkerung besitzt ein Auto
- Trotz Wirtschaftskrise ist Indien nach wie vor ein Wachstumsmarkt (über
20%).
- Neue
Modelleinführungen und gute Auslastung erfordern Kapazitätserweiterungen
Osteuropa- Hoher Altwagenbestand
- Inflation hemmt Neuwagenkauf
- Das
Auslaufen von Konjunkturprogrammen stellt die Hersteller vor eine große
Herausforderung
- Nur
Tschechien und Slowenien konnten bisher die Nachfrage steigern
Russland- Staatliche
Förderung gilt nur für Fahrzeuge, die in Russland gefertigt wurden.
- Importe werden seit 2009 mit 30% Zoll belastet. Ausländische Hersteller müssen lokal fertigen.
- Neuzulassungen
brachen in 2009 um ca. 50 % ein.
- Eine Erholung des Marktes ist kurzfristig nicht absehbar.
- Wirtschaft ist immer noch stark an Rohstoffpreisentwicklung gebunden
- Langfristig
gesehen besteht ein hohes Potenzial vor allem an ausländischen
Kraftfahrzeugen, die ihren Marktanteil bereits erheblich ausbauen
konnten.
Chancen in den
traditionellen Märkten USA- Trend zu umweltfreundlichen und Kraftstoff sparenden Modellen.
- Die heimischen Hersteller müssen sich erst auf die veränderte Nachfrage einstellen.
- Ausländischen Hersteller sind im Vorteil wegen Technologievorsprung.
- In
2010 wird ein Absatzplus von 10 % erwartet.
Westeuropa- Hoher Anspruch an technische Ausstattung
- Umweltfreundliche und preiswerte Kleinwagen
- Alternative Antriebe
- Neuzulassungen
+1% in 2009
- Absatz wird in 2010 schwächeln wegen auslaufender
Konjunkturprogramme
- Steigende
Nachfrage für Dieselmotoren
- Förderung von Elektroantrieben
Japan- Die
Regierung fördert den Pkw-Neukauf mit einer Abwrackprämie und gewährt Steuervorteile an Käufer von
Hybrid- und Elektrofahrzeugen noch
bis Ende September 2010.
- Die japanischen Hersteller
rüsten sich für die Zukunft mit der Weiterentwicklung von
alternativen Antrieben und fahren Ihre Investitionen für
große Fahrzeuge zurück.
- Hohe Innovationskraft, gute Infrastruktur und Technologievorsprung
Technische Trends
- Verbesserung der Verkehrssicherheit
- intelligente Fahrzeugtechnik
- Optimierte Sensortechnik
- Insassenschutz
- Hybrid- und Elektroantrieb
- Verkehrseffizienz (Verkehrsleitsysteme)
- Einsatz leichterer Bauteile
- Minderung des Kraftstoffverbrauchs
Wirtschaftliche Trends - Verkehrssicherheit
- Auf den traditionellen
Märkten legen die Kunden viel Wert auf Sicherheitseinrichtungen
sowohl im Fahrzeug als auch auf der Straße. Die Weiterentwicklung
der Fahrzeugtechnik zur Verbesserung der Sicherheit wird auf
höchstem Niveau vorangetrieben. Viele Einrichtungen wie ABS,
Airbag etc. sind bereits Standard.
- Umweltpolitik /
Ressourcenschonung
-
Um
langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Hersteller Alternativen zu
den begrenzt vorhandenen Roh- und Kraftstoffen finden. Zudem gilt es sich den
ständig verschärften gesetzlichen Vorgaben zur Minderung des CO²-Austoßes bei
der Produktion, Nutzung und Verwertung zu stellen. Dafür stellen die meisten
Länder in Rahmen ihrer Konjunkturpakete viel Geld zur Verfügung. Der Lärmschutz
spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
- Automobil-Zulieferer
- Die Zulieferer
der Automobilindustrie
- macht
die Kreditklemme zu schaffen
- müssen sich restruktieren und die Beziehung zu den Autoherstellern neu organisieren
- neue Geschäftsmodelle entwickeln, die den geänderten Marktbedingungen entsprechen
- müssen Kosten senken
- Standorte verlagern und schließen bzw. umrüsten
- Nach einer
notwendigen Konsolidierung geht die Branche gestärkt aus der Krise
- Allgemein
-
Beste Marktchancen haben Fahrzeuge, die optimale Verkehrssicherheit und
Umweltschutz zu einem attraktiven Preis bieten
Quelle: VDA, OICA, Germany
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