 |
|
 |
Robotics & Automation Report, 6. Ausgabe 2009
Im Robotics & Automation Report, 6. Ausgabe 2009, lesen Sie folgende Artikel: |
|
KUKA "Die Zukunft bei Servicerobotern mitbestimmen"
|
Top |

„Die
Sicherheitstechnik ist für uns die Brücke von der
Industrierobotik zur Servicerobotik“, sagt Manfred Gundel,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Kuka Roboter
GmbH.
Bild: Kroh
| | Wohin
geht der Weg der Roboterbranche? Manfred Gundel, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Kuka Roboter GmbH, sieht großes
Wachstumspotenzial bei Servicerobotern. Für die Augsburger ist die
Servicerobotik deshalb keine kurzfristige Entwicklung, sondern
eine Langfriststrategie.
Herr Gundel,
der VDMA-Fachverband Robotik + Automation hat seine Prognose für
dieses Jahr deutlich nach unten korrigiert und erwartet für die
Roboterbranche jetzt ein Minus von 20%. Ist Kuka in der gleichen
Größenordnung von der Krise betroffen? Gundel: Die
Realität sieht leider noch schlechter aus. Die Roboterbranche wird
2009 mit einem Minus von 20% nicht auskommen, sondern darunter liegen.
Der weltweit größte Robotermarkt Japan liegt am Boden, dort
gab es im April und Mai Einbrüche von 60%. Für Kuka erwarte
ich in diesem Jahr trotz Marktanteilsgewinnen einen Rückgang, der
etwa nur halb so hoch ist wie bei den Wettbewerbern.
Trotz des
Einbruchs im 4. Quartal hat die deutsche Roboterbranche 2008 beim
Umsatz noch um 15% zugelegt. Wie ist das vergangene Jahr für Kuka
gelaufen? Gundel: Für die Kuka Roboter Group war 2008 das
erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte und wir konnten unsere
Produktion auf 10 000 Roboter steigern. Der Knick war zwar schon im 3.
Quartal erkennbar, aber wir sind im Umsatz um über 10% auf 475
Mio. Euro gewachsen.
| Wie sieht Ihr Blick in die Zukunft aus? Gundel: Wir haben jetzt vier rückläufige Quartale hinter uns
und ich sehe noch vier weitere vor uns, in denen die Branche auf diesem
niedrigen Niveau bleiben wird. Mich interessieren aber nicht nur die
nächsten zwei Jahre, sondern als Technologieführer
müssen wir gerade in der jetzigen Situation sehr viel investieren
und uns richtig aufstellen. Deshalb wird Kuka im nächsten
Jahr auf der Automatica wieder mit Innovationen aufwarten und ich gehe
davon aus, dass die Messe genau zu dem Zeitpunkt kommt, zu dem der
Markt wieder anzieht. Können Sie schon mehr zur Automatica verraten? Gundel: Es wird neue Entwicklungen geben, sowohl hinsichtlich der
Mechanik als auch der Steuerung. Die neue Technik, die dabei zum Tragen
kommen wird, wird sicher Benchmark für die nächsten Jahre.
Mechatronik lautet ein Schlagwort, das heißt Maschinenbau,
Elektronik und Software kombiniert mit Sicherheitstechnik. Die
Basistechnik führt uns dann auch in die Servicerobotik. Das ist das Stichwort für meine nächste Frage. Laut
Statistik der International Federation of Robotics wird zukünftig
der Markt für Serviceroboter deutlich stärker wachsen als der
für Industrieroboter. Sehen Sie das genauso und wie reagiert Kuka
auf diesen Trend?Gundel: Wir wollen die Entwicklung bei Servicerobotern mitbestimmen.
Der erste Schritt, mit dem wir Mensch und Roboter zusammengeführt
haben, war der Robocoaster, der erste und immer noch einzige
Industrieroboter der Welt mit der Lizenz zur Personenbeförderung.
Der nächste Step war der Leichtbauroboter aus CFK, mit der
Intention, dass ein leichter Roboter weniger Bewegungsenergie hat und
somit für den Menschen auch eine geringere Gefahr darstellt.
Grundsätzlich gilt für uns: Die Sicherheitstechnik ist die
Brücke von der Industrie- zur Servicerobotik. Wir werden den
eingeschlagenen Weg weiterverfolgen, denn wir sehen bei Servicerobotern
großes Wachstumspotenzial. Was versteht man bei Kuka eigentlich unter Servicerobotik?Gundel: Wir verstehen darunter zum einen die
Mensch-Maschine-Kooperation, aber auch Roboter auf mobilen Plattformen,
so dass der Roboter nicht mehr stationär arbeitet, sondern die
Möglichkeit hat, von einem Arbeitsplatz zum anderen zu wandern. In
erster Linie sehen wir Serviceroboter abseits der Industrie, zum
Beispiel in der Medizintechnik, aber auch in Handwerksbetrieben. Und
sicher wird der Robocoaster im Entertainment-Bereich keine
Eintagsfliege bleiben. Können Sie zur Mensch-Maschine-Kooperation konkrete Anwendungsbeispiele nennen? Gundel: Wir haben verschiedene Projekte mit unserem Leichtbauroboter
laufen, die aber noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt
sind. Nur so viel: Zum einen handelt es sich um eine Montageaufgabe,
zum anderen geht es um die Medizintechnik, wo der Roboter die Bewegung
des Menschen unterstützt. Man muss die Kombination Mensch und
Maschine stärkenorientiert einsetzen und der Mensch hat durch die
Visualisierung Vorteile gegenüber allem, was heute technisch
realisierbar ist. Wann werden Serviceroboter einen nennenswerten Anteil zum Umsatz von Kuka beitragen? Gundel: Die Frage ist: Wie viel muss man erst einmal investieren, um in
diesem Zukunftsmarkt Fuß zu fassen? Wir sind ein
mittelständisches Unternehmen und unsere Möglichkeiten sind
begrenzt. Aber Sie können sicher sein, dass wir massiv dabei sind,
weitere Entwicklungen anzuschieben. Aber man muss einen langen Atem
haben. Deshalb ist die Servicerobotik für uns keine kurzfristige
Entwicklung, sondern eine Langfriststrategie. Welche Wachstumsmärkte sehen Sie für die Robotik?Gundel: Als Zukunftsmärkte möchte ich Medizintechnik,
Aerospace und Logistik hervorheben. In der Luftfahrtindustrie ist als
Anwendung vor allem die CFK-Bearbeitung zu nennen, die zurzeit noch
größtenteils manuell erfolgt. Um die Kosten zu reduzieren,
wird dort zukünftig viel mehr automatisiert werden. Der Roboter
wird dann komplette CFK-Strukturen verlegen können. Für die
Logistik bieten sich neue Chancen, wenn der Roboter sich auf einer
mobilen Plattform mit Navigationssystem autark im Lager bewegen kann. Die Automobilindustrie ist nach wie vor der größte Roboterabnehmer. Wie wird dort der Roboter der Zukunft aussehen? Gundel: Wir müssen für die Automobilhersteller keinen
speziellen Roboter entwickeln, sie benötigen vielmehr ein
Baukastenprinzip, mit dem man alle Anwendungen abdecken kann.
Außerdem ist der Aspekt Sicherheit wichtig, weil darüber der
Arbeitsbereich eingegrenzt und Platz eingespart werden kann. Welchen Anteil hat das Segment Schweißen insgesamt am
Kuka-Umsatz und wie sind Sie speziell beim Bahn- und
Punktschweißen aufgestellt? Gundel: Jährlich werden etwa 30% aller Roboter weltweit für
Schweißanwendungen eingesetzt. Davon ist rund die Hälfte
Punktschweißen, die andere Hälfte Schutzgasschweißen
und nur eine ganz geringe Anzahl andere Verfahren wie das
Laserschweißen. Bei Kuka entfallen etwa 35% aller Roboter
jährlich auf Schweißanwendungen. Ebenso ist der Anteil
Punktschweißen etwas höher als im Marktdurchschnitt. Welche Bedeutung hat bei Ihnen das Thema Energieeffizienz?Gundel: Bei künftigen Robotergenerationen werden wir das Gewicht
deutlich reduzieren und damit den Energieverbrauch senken. Dies ist ein
Kundennutzen und wird deshalb bei Kuka in der Entwicklung entsprechend
berücksichtigt. Der Energieverbrauch ist ein wichtiger Punkt, der
zukünftig ein Wettbewerbsvorteil sein kann. RÜDIGER KROH Related Content |
|
INDUSTRIELLE BILDVERARBEITUNG Prüfzelle mit digitaler Kameratechnik sichert Qualität komplexer Stanzteile
|
Top |

Die
Stanzteilprüfzelle Videocheck VVC 610 von Vester Elektronik GmbH
ermöglicht dank Digitaltechnik den Einsatz nahezu unbegrenzt
vieler Kameras in SW oder Farbe mit jeweils mehreren Megapixel
Bildauflösung.
Bild: Vester Elektronik
| | Die
Qualitätsansprüche an Stanzprodukte steigen ständig.
Deshalb gilt es, den kompletten Fertigungsprozess in technischer
Hinsicht zu optimieren und geeignete Prüf- und
Qualitätssicherungslösungen in die Produktion zu integrieren.
Den Trend markieren dabei digitale Bildverarbeitungssysteme. Ein
wichtiges Glied in der Fertigungskette sind genau und schnell
arbeitende modulare Prüfzellen mit leistungsstarker
Bildverarbeitung, die eine optimale Produktqualität
gewährleisten und deren Dokumentation sicherstellen. So ist die
neue digitale Stanzteilprüfzelle Videocheck VVC 610 der Vester
Elektronik GmbH, Straubenhardt, in ihrer Gesamtkonzeption ganz auf die
Erfordernisse einer modernen Fertigung mit kurzen Durchlaufzeiten
ausgerichtet. Das PC-basierte Bildverarbeitungssystem der
Prüfzelle arbeitet mit digitalen Fire-Wire-Kameras. Die hohe
Bandbreite und die hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit der
Digital-Technologie gewährleisten den Einsatz von nahezu
unbegrenzt vielen Kameras in Schwarzweiß oder Farbe mit jeweils
mehreren Megapixel Bildauflösung. Das stellt eine extrem hohen
Detailauflösung und Messgenauigkeit bis in den µm-Bereich
hinein sicher.
| Viele Qualitätsmerkmale gleichzeitig prüfenDank
seiner hohen Leistungsfähigkeit kann die Prüfzelle für
Stanzteile eine große Zahl von zu prüfenden Merkmalen
gleichzeitig detektieren. Die dabei konsequent umgesetzte digitale
„Fire-Wire“-Kameratechnik (IEEE 1394a und/oder 1394b)
hat gerade in der besonders anspruchsvollen Teileproduktion und
deren Qualitätskontrolle zahlreiche Vorteile, die mit analoger
Kameratechnik nicht zu realisieren wären. Als Komplettlösung ist die Vester-Prüfzelle auf kundenspezifische
Anforderungen hin zugeschnitten. Das gewährleistet nach Aussagen des
Herstellers ein reibungsloses Zusammenspiel von Beleuchtung, Optik,
Kamera, Schnittstellen, Rechner, Bildverarbeitungs-Software mit
komfortabler Bedienoberfläche und Anbindung an die Prozesssteuerung. Modulare Portale reduzieren Rüstzeiten beim Produktwechsel Neben
der Standardausführung bietet Vester Elektronik auch schnell
austauschbare „Wechselportale“ an. Diese Wechselportale in modularer
Bauweise beinhalten alle Komponenten der Bildverarbeitung mit Kameras,
Beleuchtung, Stanzstreifenführung und -antrieb sowie Austrenn- und
Markierstation der Schlechtteile. Das ermöglicht eine hohe Flexibilität
in der Fertigung und minimiert die Rüstzeit beim Produktwechsel. Related Content |
|
FERTIGUNGSAUTOMATISIERUNG Automatisierte Fertigungsanlage für die Faserverbundproduktion
|
Top |

Roboter mit speziellen Effektoren beim Legen von Glasfasern.
Bild: Bremer Werk für Montagesysteme GmbH (bwm) | | Für
die Serienfertigung von Faserverbundbauteilen ist eine entsprechende
Automatisierungstechnik notwendig. Zur Handhabung und Verarbeitung von
textilen Werkstoffen, zum Aufbau von Faser-Preforms oder zur
Direktablage in Formwerkzeuge wurde eine Systemtechnik aus Robotik,
Sensorik, Steuerungstechnik und Effektoren entwickelt. Die
Zuwachsraten für die Anwendung von Faserverbundwerkstoffen sind in
den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Vorzugsweise im
Flugzeugbau, aber auch in anderen Branchen wie der Windenergie, im
Schiffbau oder dem Fahrzeugbau sind Faserverbunde immer bedeutendere
Werkstoffe. Durch den vermehrten Einsatz in Wachstumsmärkten
werden innovative Prozesstechniken für eine flexible und
qualitätsorientierte Faserverbundfertigung notwendig.
| Manufaktur hat geringen Durchsatz, hohen Personalanteil und schwankende QualitätDerzeit
werden Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe basierend auf variierenden
Halbzeugen mit unterschiedlichen Prozessen hergestellt. Vornehmlich
erfolgt die Herstellung von Hochleistungsverbundbauteilen entweder
basierend auf Prepregs oder auf trockenen Textilien mit anschließender
Harzinjektion. Die Fertigungsverfahren werden vielfach noch manuell
ausgeführt. Die Manufaktur weist daher auch die typischen Nachteile
dieser Arbeitsweise auf: geringer Durchsatz, hoher Personalanteil,
schwankende Qualität. Für Serienanwendungen erfordert dies eine
Prozessautomatisierung.Für die Gestaltung von Prozessketten in unterschiedlichen
Verfahrensvarianten hat die Bremer Werk für Montagesysteme GmbH (bwm)
die dazugehörige Systemtechnik aus Robotik, Sensorik, Steuerungstechnik
und Effektoren entwickelt. Dabei kommen unter anderem vier
Spezialgreifer für textile Halbzeuge zum Einsatz, für die bwm die
Patente erworben hat. Drapieren der Halbzeuge in Formwerkzeugen automatisiertDie
Herstellung des textilen Bauteilaufbaus, Preforming, ist die
Voraussetzung zur rationellen Fertigung und Sicherung der Qualität des
eigentlichen Bauteils beim Harzinjektionsverfahren. Die wesentlichen
Schritte der Faserverbundfertigung, Anlieferung der Halbzeugrollen,
Zuschnitt, Handhabung der Zuschnitte und insbesondere das Drapieren der
Halbzeuge in Formwerkzeugen, mit der Erfahrung der
Automatisierungstechnik zu verknüpfen, war Aufgabenstellung für das
bwm-Entwicklungsteam. Die unterschiedlich aufgebauten
Textil-Verstärkungen weisen sehr stark variierende mechanische
Eigenschaften auf. Geringe mechanischen Belastungen können bereits
Schädigungen der textilen Struktur verursachen. Mögliche Prozessfehler
durch eine nicht materialgerechte Handhabung sind Winkeländerungen,
Faltenbildung, Verzerrung und Verschiebung von Fasern. Diese
Fehlerbilder werden durch den kontrollierten Legevorgang eliminiert. In
einer zweistufigen Prozesskette nutzt das Bremer Werk für
Montagesysteme das Know-how in der Roboterentwicklung. Das
kontrollierte Ablegen und Drapieren trockener Textilfaserbahnen wird
mittels rezepturgesteuerter 6-Achs-Roboter realisiert. Dabei ergänzen
aktive Fixierelemente autark die Lagekontrolle auch komplexer Konturen.
Flexibilität bezüglich des Lagenaufbaus innerhalb eines oder zwischen
unterschiedlichen Bauteilen wird durch vorgeschaltete Logistik- und
Cutter-Module erreicht. Bauteilgeometrien sind durch den Einsatz von
sechster und siebter Achse kaum Grenzen gesetzt. Systembaukasten für AutomatisierungsaufgabenBwm
entwickelt daraus einen Systembaukasten, der unterschiedlichen
Anforderungen der angesprochenen Branchen gerecht wird und gleichzeitig
den kontinuierlichen Ausbau der Automatisierung in beherrschbaren
Schritten ermöglicht. Und nicht zuletzt Prozesse wie das Dosieren von
GEL-Coat zu Beginn der Prozesskette oder Fräs- und Schleifoperationen
sowie Lackierungen im Finish lassen sich durch die Erkenntnisse modular
in die Kette einfügen. Die sehr unterschiedlichen Anforderungen
resultieren aus dem Bauteildesign, der Halbzeug-Auswahl und Handhabung
sowie der Prozessauslegung. Als einen weiteren Schritt wird bwm
die Kunden bei der Integration der Produktionsplanung und
Produktionsgestaltung während der eigentlichen Bauteilentwicklung
unterstützen. Das Ziel ist es, die komplexen Herstellungsprozesse in
Teilprozesse aufzuteilen, um dadurch eine gezielte Entwicklung von
Bearbeitungsmodulen für jeden Teilschritt gesondert durchführen zu
können. Die angewandte Methodik erlaubt sowohl dem
Anlagenhersteller als auch dem Kunden schon in einem frühen Stadium der
Auftragsphase eine Einschätzung zur Prozessfähigkeit der Anlage. Damit
können Kosten und Erstellungszeiten der Anlage reduziert werden. Für
unterschiedliche Teilprozesse sind Prozessmodule bereits entwickelt,
umgesetzt und evaluiert worden. CHRISTIAN DÖRSCH Christian Dörsch ist Leiter Engineering der Bremer Werk für Montagesysteme GmbH, 28239 Bremen. Related Content |
|
MITSUBISHI ELECTRIC Echtzeitsteuerung für Scara- und Knickarm-Roboter
|
Top |

Ein
Vorteil der Echtzeitsteuerung besteht darin, dass beim Kleben,
Entgraten, Bohren und Fräsen sensorgeführte Scara- und
Knickarm-Roboter nahezu beliebige Geometrien bearbeiten können.
Bild: Mitsubishi Electric
| | Die
sensorgeführte Steuerung eines Industrie-Roboters ermöglicht
eine unmittelbare Beeinflussung der Bewegungsabläufe in einer
Anwendung. Voraussetzung: Der Roboter ist echtzeitfähig.
Mitsubishi Electric hat deshalb für alle Scara-Roboter und
Knickarm-Roboter eine Standardschnittstelle zur Echtzeitsteuerung
entwickelt. Echtzeitgesteuerte Industrie-Roboter sind in der Lage,
ihre Bewegungsbahn erst während der Bewegung festzulegen –
und zwar in Abhängigkeit von den jeweils aktuellen Messwerten der
Sensoren. Dabei setzt die Roboter-Steuerung die Daten der Ultraschall-,
Infrarot- und Laser-Abstandssensoren, von Kameras oder
Kraft-Moment-Sensoren unmittelbar in entsprechende Roboter-Bewegungen
um.
Neue Mitsubishi-Schnittstelle sorgt für Datenaustausch in Echtzeit Um
jedoch einen Roboter in Echtzeit steuern zu können, ist ein
schneller Datenaustausch zwischen den Sensoren und der Steuerung
nötig. Die Roboter-Steuerungen der neuen CRD-Serie von Mitsubishi
Electric verfügen standardmäßig über eine
echtzeitfähige Schnittstelle für die Kommunikation mit einem
PC. Über diese Schnittstelle können die vom PC aus den
Signalen der Sensoren errechneten Positionsdaten in schneller Folge mit
einer Geschwindigkeit von einer bis zehn Millisekunden an die
Roboter-Steuerung übertragen werden. Mitsubishi Electric bietet
für alle Scara-Roboter und Knickarm-Roboter mit Traglasten von 6
bis 18 bzw. 3 bis 12 kg sowie Reichweiten bis 850 bzw. 1385 mm die
Möglichkeit zur Echtzeitsteuerung.
| Echtzeitsteuerung von Mitsubishi Electric vereinfacht Roboter-Teach-inVorteil
der Echtzeitsteuerung: Beim Kleben, Entgraten, Bohren und Fräsen können
sensorgeführte Industrie-Roboter unterschiedlichen Konturen folgen und
nahezu beliebige Geometrien bearbeiten. Auch das handgeführte Teach-in
von Positionsdaten und Pfaden lässt sich mit dieser Art der
Roboter-Steuerung einfach realisieren. Related Content |
|
CARL CLOOS SCHWEIßTECHNIK Offline-Programmierung ermöglicht Austausch von Schweißprogrammen
|
Top |

Mit
sechs internen und fünf externen Achsen erreicht der
Romat-Schweißroboter alle Schweißpositionen des Bauteils.
Bild: Cloos
| | Auf
einem 11-achsigen Robotersystem werden die Ober- und Unterteile von
Federelementen im MAG-Verfahren geschweißt. Dank der
Roboplan-Software lassen sich die Schweißprogramme offline
erstellen und per Mail an den anderen Standort übermitteln.
Was
haben die Besuchertribüne im deutschen Reichstag und die
schnelllaufende Exzenterpresse eines Automobilzulieferers gemeinsam?
Beide sind mit anwendungsspezifischen Schwingungsdämpfern des
Berliner Herstellers Gerb ausgerüstet, um ungewollte und
schädliche Schwingungen sicher zu eliminieren. Mit etwa 400
Mitarbeitern, 140 davon in Berlin, macht die Firmengruppe Gerb mit
Fertigungsstandorten in Deutschland, Frankreich, Brasilien, Indien und
China gut 40 Mio. Euro Jahresumsatz.
Schwingungstilger von Gerb weltweit im Einsatz „Manchmal
mussten wir schon Feuerwehr spielen, wenn die Planer auftretende
Schwingungen unterschätzt hatten“, sagt
Geschäftsführer Christoph von Waldow. Dass die berühmte
Millenium-Bridge in London heute gefahrlos begehbar ist und wackelfreie
Fernsehbilder von der Besuchertribüne des deutschen Bundestages
übertragen werden können, geht auf das Kompetenzkonto des
Unternehmens. Denn dort sind spezielle Schwingungstilger aus Berlin im
Einsatz. Die Feder- und Dämpferelemente gibt es in
Ausführungen bis 1250 mm × 850 mm Grundfläche und 650
mm Höhe. Bis zu 1,5 t schwer sind diese Bauteile, die bis 210 t
Tragfähigkeit haben. „Bei Ausführungen mit
Dämpfung sorgt eine spezielle Visco-Masse zusammen mit genau
abgestimmter Dämpfergeometrie dafür, dass Schwingungen
wirkungsvoll zur Ruhe gebracht werden“, erläutert
Fertigungsleiter Torsten-Uwe Tag.
| Zwei identische Schweißroboter in zwei Werken machen flexibelDas
Unternehmen nutzt sein Werk in Frankreich auch als verlängerte
Werkbank, wenn die Kapazitäten in Berlin nicht ausreichen. „Dazu haben
wir zwei identische Schweißroboter hier und einen in Saint Nazaire
installiert, um Aufträge flexibel hier wie da abzuwickeln“, erklärt der
Fertigungsleiter. Weil die Cloos-Roboter mit der Roboplan-Software
ausgestattet sind, lassen sich Schweißprogramme offline erstellen und
per Mail an den anderen Standort übermitteln. „In der Praxis werden bis
zu 90% der Programmierung nach der CAD-Konstruktion am PC erledigt“, so
Tag. Die restlichen Koordinaten und Schweißparameter werden
direkt am Roboter eingepflegt. „Nach erfolgreichem Testlauf übertragen
wir das Schweißprogramm per Mail nach Frankreich.“ Weil die
Roboterzelle dort bis auf den Millimeter mit der deutschen Anlage
übereinstimmt, seien die Anpassungen vor Ort minimal. Die
Federelementgehäuse werden aus der Gerb-CAD-Anlage ins
Cloos-Roboplan-System übernommen und für die späteren Schweißvorgänge
bearbeitet. Mit der anschließenden Simulation der einzelnen
Schweißbahnen lassen sich erste Verfeinerungen und Optimierungen
vornehmen. Roboplan-Software errechnet Koordinaten für die RobotersteuerungDabei
werden die Bewegungen des Roboterarms und des Federelementgehäuses im
Werkstück-Positionierer unter Berücksichtigung der Schweißfolge so
festgelegt, dass im Fertigungsprozess bei möglichst geringem Verzug die
optimalen Schweißnähte entstehen. Automatisch errechnet das Programm
die Koordinaten, mit denen dann die Robotersteuerung gefüttert werden
kann. Vorteilhaft beim Umgang mit dem Roboplan-System ist die
Lauffähigkeit auf einem handelsüblichen PC und die einfache
Bedienbarkeit. „Das Programm ist nach einer überschaubaren
Schulungszeit ohne große CAD-Kenntnisse nutzbar“, unterstreicht
Torsten-Uwe Tag. Schweißroboter haben durch intelligente Nahtverfolgung die Toleranzen im GriffAuf
dem 11-achsigen Romat-Robotersystem werden die Ober- und Unterteile der
Federelemente – sie bestehen aus den Stahlsorten S235 und S355 – im
MAG-Verfahren geschweißt. Die Einzelteile der Schweißkonstruktionen
bestehen aus bis zu 30 mm dickem Material. Sie werden mittels
Brennschneidverfahren hergestellt. Die dabei auftretenden Toleranzen
sind dank der Schweißtechnik und intelligenten Nahtverfolgung kein
Problem. Mit maßgenauen Magnethaltern werden die Einzelteile eines
Federgehäuses zunächst auf dem Drehkipptisch des Roboters fixiert und
in einem ersten Arbeitsschritt zusammengeheftet. Anschließend schweißt
der Romat 350 das Federelementgehäuse innen, bevor das Gehäuse
komplettiert wird und die Verschweißung der Außennähte folgt. Schweißroboter kann gleichbleibende Qualität der Schweißnaht einhalten„Je
nach Ausführung und Bauform des Gehäuses ist die Anlage damit zwischen
einer und zweieinhalb Stunden beschäftigt“, rechnet Torsten-Uwe Tag
vor. „Bei Handschweißung könnte ein Mitarbeiter über diesen langen
Zeitraum nur schwer die gewünschte gleichbleibende Nahtqualität
erreichen.“ Außerdem leiste der Roboter einen wichtigen
Beitrag zur Humanisierung der Arbeitswelt. Das sei seinem Arbeitgeber
sehr wichtig, so Tag. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf die
installierte Absauganlage, die 15 000 m³ Luft pro Stunde aus der
Schweißerei absaugt und reinigt, damit die Mitarbeiter in sauberer Luft
besser agieren können. „Die Atemluft in unseren Hallen ist besser als
manche Großstadtluft“, freut sich der Fertigungsleiter. Schweißroboter benötigen mit Peripherie nur 6 m × 6 m GrundflächeDie
Roboterkompaktanlagen der C-Serie benötigen gerade mal 6 m × 6 m
Grundfläche und sind komplett ausgestattet mit Werkstück-Positionierer,
einem Sechs-Achs-Roboter, Drahtvorschubsystem und Reinigungseinheit.
Für eine optimale Bedienbarkeit sind Steuerschrank und die
leistungsprogrammierte Impulsstromquelle GLC 353 MC3 im Außenbereich
platziert. „Wir haben noch eine weitere MC3 installiert, um
erforderliche Handschweißungen einfach durchführen zu können“, so der
Fertigungsleiter. Außerdem diene das dritte Schweißgerät als
redundantes System, falls eine Impulsstromquelle des Roboters
ausgetauscht werden müsse. Schweißroboter bietet Wiederholgenauigkeit von unter 0,1 mmDer
sechsachsige Schweißroboter Romat 350 mit 15 kg Tragkraft arbeitet mit
einer Wiederholgenauigkeit von unter 0,1 mm. Er hängt an einer C-Säule
von oben in den Arbeitsbereich hinein, wodurch der Roboterarm die
Schweißbahnen der Komponenten innen wie außen optimal erreichen kann.
Fünf externe Achsen zur Werkstück-Manipulation ergänzen die
Beweglichkeit des Schweißroboters. Der Drehtisch mit seiner großen
Trennwand ermöglicht einen rationellen 2-Stationen-Betrieb: „Während
der Roboter auf der einen Seite schweißt, kann der Bediener auf der
anderen Seite des Positionierers das nächste Federelement zum Schweißen
vorbereiten oder ein fertiges Element entnehmen“, erklärt Torsten-Uwe
Tag. Sein Fazit: „Mit den drei Roboterzellen erreichen wir eine hohe
und gleichbleibende Schweißqualität, entlasten gleichzeitig unsere
Mitarbeiter und können dank der Offline-Programmierung die Daten
zwischen unseren Fertigungsstandorten einfach und sicher übermitteln.“ WALTER LUTZ Related Content |
|
AUTOMATISIERUNG Programm für die Lebenszyklus-Montagekosten berechnet die Anlagenrentabilität
|
Top |

Richtiges Modularisieren verbessert die Anlagenrentabilität auf lange Sicht.
Bild: Pfuderer
| | Mit
einem Berechnungsprogramm für die Lebenszyklus-Montagekosten
können bereits bei der Planung einer automatisierten
Produktionsanlage deren langfristige Betriebskosten berücksichtigt
werden. So lässt sich ein Anlagenkonzept entwickeln, das optimal
auf nachhaltige Produktivität ausgerichtet ist. In der
automatisierten Produktion bedingt der Grad der Flexibilität einer
Anlage ihre langfristige Rentabilität. Deshalb ist der Einsatz von
Modulen im Anlagenbau mittlerweile zum Standard geworden.
Modularisieren kann enorme Wettbewerbsvorteile über die gesamte
spätere Produktionslaufzeit bringen. Dazu ist es allerdings
notwendig, die Module möglichst genau in Bezug auf den
späteren langfristigen Produktionszyklus hin einzusetzen. Nur dann
kann eine wirtschaftliche Auswahl getroffen, ihr Zusammenspiel
kombiniert und ihr Einsatz vorausgeplant werden. Eine genaue
Berücksichtigung der Lebenszykluskosten einer Anlage ist daher
unbedingt erforderlich.
| Stückkosten können auf das einzelne Produktlos heruntergebrochen werdenMit
dem Berechnungsprogramm „Lifecycle-xpert“ für die
Lebenszyklus-Montagekosten einer Anlage hat das Beratungsunternehmen
xpertgate, Mannheim, ein Instrument entwickelt, das bereits bei der
Planung einer automatisierten Produktionsanlage die langfristigen
Kosten dezidiert berücksichtigt und anschließend in einen gemeinsamen
Wert zusammenführt, den Barwert. Gegenwärtige Einflussgrößen gehören
ebenso dazu wie zukünftige, einmalige ebenso wie fortlaufende. Denn
Investitionskosten bestimmen die Rentabilität einer Maschine schon
lange nicht mehr. Taktrate, Verfügbarkeit, Instandhaltung und
Energieeffizienz sind die Kriterien, die im Betriebsalltag
Rentabilitätspotenzial bieten. Nahezu alle Daten sind variabel
einsetzbar. Stückkosten können prinzipiell auf das einzelne Produktlos
heruntergebrochen werden. Alle Anlagenparameter können verändert,
erwartete Personal- oder Energiekosten eingebunden werden. Es ist
der Kunde selbst, der diese Daten auf der Basis seiner Planung liefert.
Für Zulieferunternehmen eröffnet sich eine neue Perspektive, weil mit
dieser Methode Produktionskosten perspektivisch errechnet werden
können, gegebenenfalls sogar bevor ein Angebot beim OEM abgegeben wird.
Berechnungen helfen beim Vergleich von Anlagenkonzepten Begonnen
wird mit der Eingabe der Größen, die das Planungsvorhaben bestimmen.
Ganz entscheidend ist das Produktionsvolumen bezogen auf die zeitliche
Planung der Stückzahlen. Bestimmt wird, wie die Nutzungsdauer in Jahren
ausgelegt ist und wie sich die jährliche Laufzeit in Stunden, bezogen
auf die Schichten und Arbeitstage, verhält. Außerdem werden Größen aus
der Wertschöpfung wie Stückpreise und Materialkosten einbezogen.
Kalkulationsgrundlagen wie kalkulatorische Zinsen auf Eigen- und
Fremdkapital gehören ebenfalls in diesen ersten Schritt. Danach
wird die Anlagenleistung, unter anderem die Taktrate, die technische
Verfügbarkeit und die Ausschussquote, betrachtet. Mit Werten zu den
Anlagenkosten wie Beschaffung, benötigter Energie und Instandhaltung
und zu den Personalkosten ist die Berechnungsgrundlage dann komplett
und liefert eine fundierte Basis für die bestmögliche Erarbeitung eines
rentablen Anlagenkonzeptes. In der Praxis verhelfen die
Berechnungen zu einem eindeutigen Ergebnis, wenn es darum geht,
Anlagenkonzepte zu vergleichen und zu entscheiden, welches Konzept sich
langfristig für den Auftraggeber am meisten rechnet. MARKUS PFUDERER Dipl.-Ing. (FH) Markus Pfuderer ist Mitglied der
Geschäftsleitung der Pfuderer GmbH und verantwortet den
Geschäftsbereich Projektierung und Engineering. Related Content |
|
REIS ROBOTICS Neue Montagekonzepte rationalisieren die Herstellung von Solarmodulen
|
Top |

Die
neue Tapeanlage von Reis Robotics ist wartungs- und
verschleißteilarm. Das neu konzipierte Auftragssystem erlaubt
einen stressfreien Auftrag des Tapes.
Bild: Reis Robotics
| | Drei
neue Automatisierungssysteme für die Solartechnik-Industrie
präsentiert der Obernburger Roboter- und Montagetechnik-Spezialist
Reis Robotics. Neben geringerem Investitionsaufwand und niedrigeren
Fertigungskosten versprechen die Systeme eine Qualitätssteigerung
bei der Produktion von Solarmodulen. Reis Robotics hat
in den letzten Jahren verschiedenste Montageanlagen für die
Modulproduktion konzipiert und viele namhafte Solarmodulhersteller
damit ausgestattet. Die bisher mehr als 60 realisierten Anlagen
erreichen eine jährliche Produktionskapazität von rund 2,5
GW, was einer jährlichen Produktionskapazität von mehr als
12,5 Mio. Modulen entspricht. Das Leistungsspektrum des
Obernburger Robotik-Spezialisten reicht von der Technologieentwicklung
über die Entwicklung neuer Fertigungsverfahren, die Planung und
Realisierung einzelner Fertigungszellen bis hin zur Lieferung und
Inbetriebnahme kompletter Produktionslinien. Zum Angebotsspektrum
gehören manuelle Systeme ebenso wie halbautomatische und
vollautomatisierte Produktionslinien für die Bereiche
Dünnschicht, Silizium und Solarthermie.
| Anschlussdose vollautomatisch montieren Mit drei neuen
Automatisierungssystemen will Reis Robotics die Herstellung von
Solarmodulen effizienter gestalten. Dazu gehört das vollautomatische
Montieren der Anschlussdose. Das neue System zum vollautomatischen
Setzen der Anschlussdose ist auf einer Plattform komplett
funktionsfertig aufgebaut und kann so in jede bestehende
Fertigungslinie mit minimalem Aufwand integriert werden. Verglichen
mit herkömmlichen Montage-Lösungen hat das neue Konzept diverse
Vorteile. So entfallen nach Aussagen von Reis Robotics kritische
Arbeitsschritte vor dem Laminieren, nämlich das Folienstanzen und das
Ausfädeln der Anschlussbänder. Außerdem kann kein EVA beim Laminieren
austreten. Eine Verunreinigung der Membrane wird vermieden. Zahleiche manuelle und automatische Arbeitsschritte entfallenDurch
diese neue Methode ist ferner die Gefahr gebannt, dass beim Laminieren
die Membrane durch hochstehende Bändchen beschädigt wird. Weil
verschiedene manuelle und automatische Arbeitsschritte entfallen und
zusätzlich Materialeinsparungen möglich sind, ergeben sich laut Reis
Robotics erhebliche Kostenvorteile. Ebenfalls verringert ist die
mögliche Bruchrate, da keine manuellen Tätigkeiten mehr notwendig sind.
Neu im Reis-Technologieportfolio für die Solartechnik-Industrie ist
der automatische Tapeauftrag. Eine der Anforderungen war: Das
Auftragssystem soll wartungs- und verschleißteilarm sein. Der Auftrag
des Tapes erfolgt stressfreier, was durch einen synchronisierten
Antrieb realisiert wird. Vollautomatisches Splicen in Anlage integrierbarDurch
dieses neuartige Konzept kann ein hochgenauer Zuschnitt der Tapelänge
stattfinden. Ebenso wird bei diesem Konzept vorab ein Tuschieren der
Klebefläche zum Glas komplett vermieden. Um einen unterbrechungsfreien
Wechsel von einer Tapespule auf die andere zu ermöglichen, kann als
Option das vollautomatische Splicen mit integriert werden. Zusammen
mit dem US-Silikon-Spezialisten Dow Corning hat Reis Robotics
das Konzept der Encapsulation auf den Markt gebracht. Robotics ist
bei
dieser Technologie „preferred supplier“ für die
Regionen Europa, USA
und Asien. Das Encapsulation-System bietet folgende Vorteile gegenüber der konventionellen Laminierung: - niedriger Anlageninvest
- deutlich geringerer Energieverbrauch
- schnellere Zykluszeiten
- da kein kompletter Laminierzyklus erforderlich ist, hervorragende UV-Stabilität
- höhere Effizienz der Module durch bessere Lichtdurchlässigkeit als beim herkömmlichen Verkapselungsmaterial
- hohe elektrische Stabilität.
Dieses
Verkapselungssystem eignet sich laut Reis Robotics für
Silizium-Zellmodule und Dünnschichtmodule aus Glas-Glas bzw.
Glas-Folien. Related Content |
|
 |
Services
 |
| |
Robotics & Automation Report
Der kostenlose Newsletter der AUTOMATICA informiert Sie über die neuesten Entwicklungen der Branche. Anmeldung
|
|
 |