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Elektro- und Elektronikindustrie
Elektro-_und_Elektronikindu
Marktvolumen 2009
weltweit:  2.524 Mrd. €
Europa:  568 Mrd. €
  • Deutschland:
95,7 Mrd. €
Amerika: 477 Mrd. €
  • USA:
341 Mrd. €
Asien: 1.269 Mrd. €
  • China: 
714 Mrd. €
  • Japan:
246 Mrd. €

Wachstumsmärkte für Absatz/Produktion skala_200_de
 
China
  • Investitionen in die Infrastruktur (Ausbau der Energieversorgung, Strom- und Kommunikationsnetze)
  • Nachholbedarf bei Konsumgütern
  • seit 2006 größter Absatzmarkt
  • hoher Anteil an eigener Produktion 
  • BIP stieg um 8,7 % in 2009
  • 15 % Wachstum für 2010 erwartet
Osteuropa/Russland
  • Investitionen in die Infrastruktur (Ausbau der Energieversorgung, Strom- und Kommunikationsnetze)
  • Nachholbedarf bei Konsumgütern
  • Einige Ländern leiden noch stark unter der Wirtschaftkrise.
Indien
  • Investitionen in die Infrastruktur (Ausbau der Energieversorgung, Strom- und Kommunikationsnetze)
  • Nachholbedarf bei Konsumgütern
  • Marktvolumen noch verhältnismäßig gering
  • BIP stieg um 5,4% in 2009
  • 8 % Wachstum für 2010 erwartet
 Chancen in den traditionellen Märkten
 
USA
  • schrumpfender Absatzmarkt
  • wichtiger Produktionsstandort für Vorleistungs- und Investitionsgüter
  • Modernisierung des Stromnetzes geplant
  • Erhöhte private Nachfrage nach energiesparenden Produkten
  • Ca. 3 % Wachstum für 2010 erwartet
Westeuropa
  • Diversifikation von Produkten und Märkten streut das Risiko 
  • Hoher Marktanteil bei Investitionsgütern
  • Automation ist die größte Absatzsparte
  • Energieeffizienz und saubere Erzeugung sind Schwerpunktthemen
  • EU-Normen regeln den Energieverbrauch von Hausgeräten, Unterhaltungselektronik und Beleuchtung
  • Ca. 1 % Wachstum für 2010 erwartet
Japan
  • hohe Innovationskraft vorhanden
  • Know-how für hochwertige Technologien
  • staatliches Konjunkturprogramm fördert Energietechnik
  • Ca. 1 % Wachstum für 2010 erwartet
Technische Trends
Die Branche lebt von Innovationen. Die Produktzyklen sind sehr kurz und der Aufwand in F&E verhältnismäßig hoch. Nachstehend nur einige Beispiele für zukunftsfähige Technik:
  • Verbesserung der Energieeffizienz bei allen Produktgruppen
  • Weiterentwicklung der LED TechnikInnovationen im Halbleitersegment
  • Ausbau der Fahrzeugelektronik (GPS, Abstandswarngeräte, etc.)
  • Trend zu Multifunktionsgeräten in der Kommunikation Intelligente Haustechnik
  • Hybrid-TV (Internetfernsehen)
  • Blu-Ray
  • Spielkonsolen mit Multifunktionen
  • Ausbau der digitalen Übertragung für HDTVL
  • CD-Fernseher (geringer Stromverbrauch durch LED-Technik)
  • 3D-Fernseher
  • schnellere Leitungen zur Datenübertragung
  • gedruckte Elektronik
  • Elektroantriebe für Fahrzeuge
Wirtschaftliche Trends
  • Konsum- und Standardgüter bzw. Massenprodukte sind sehr arbeitsintensiv und werden vornehmlich in Schwellenländern produziert. Dort herrscht mit den gestiegenen Einkommen auch eine rege Nachfrage nach diesen Produkten, hingegen es in den Industrieländern bereits zu einer Sättigung des Marktes gekommen ist. Der Absatz dieser Produkte unterliegt in der Regel nicht Konjunkturschwankungen.

  • Investitionsgüter hingegen sind kapitalintensiv und erfordern ein entsprechendes Know-how der Fachkräfte. Sie werden in erster Linie in den westlichen Industrieländern produziert. Sie sind abhängig von den Ausrüstungsinvestitionen und sind von Konjunkturschwankungen besonders betroffen.  

  • Energieeffiziente Produkte eröffnen der Industrie, privaten und öffentlichen Haushalten die Möglichkeit zur Energieeinsparung und somit zur Kostenreduzierung. Sie erzeugen zusätzliche Nachfrage.  
 
Quelle: ZVEI, Deutsche Bank Research, Germany Trade & Invest 

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