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Robotics & Automation Report, 3. Ausgabe 2009
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ROBOTERTECHNIK Elastische Polyurethanhaut gegen Faltenbildung bei Robotern

Auf
der AUTOMATICA 2008 stellten die Forscher des Fraunhofer-Instituts
für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart
erstmals den Care-O-bot® 3 vor.
| | Die
Eigenschaften von Polyurethan-Werkstoffen ermöglichen sehr
spezifische Oberflächenfunktionen. Dieses Potenzial kann man sich
bei Robotern im Servicebereich zunutze machen. Der Service-Roboter
Care-O-bot steckt in einer Hülle, die im Bereich der beweglichen
Teile kaum Falten bildet. Die Polyurethanhaut besteht innen aus einem
Weichschaumstoff und außen aus einem Dispersionsschlagschaum.
Um
der steigenden Nachfrage nach Servicerobotern Rechnung zu tragen, hat
die Bayer Materialscience AG, Leverkusen, die globale Arbeitsgruppe
„Robotics“ gegründet. Ziel ist es, diese Anwendung
für funktionalisierte, hochwertige Polymerwerkstoffe zu
erschließen.
Werkstoffe speziell für Roboter So kooperiert der
Werkstoffspezialist bereits in mehreren Projekten mit Schlüsselpartnern
der Roboterbranche. Ein Beispiel dafür ist die aktuelle Version des
Service-Roboters Care-O-bot, der Ende vergangenen Jahres im Rahmen der
21. Branchentagung „Schaumkunststoffe und Polyurethane“ in Würzburg mit
einem Innovationspreis ausgezeichnet wurde. Ausschlaggebend dafür
war die Hülle des Roboters. Sie besteht im Bereich der beweglichen
Teile aus einer elastischen Haut, die bei Bewegungen des Roboters
möglichst wenig Falten wirft. Bayer Materialscience hat diese Haut auf
Basis von Polyurethanen (PUR) entwickelt. Die Vorgaben dazu kamen
vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung
(IPA) in Stuttgart, das den Roboter konzipierte. Dort hatte man sich
die menschliche Haut zum Vorbild gemacht. Die Lösung besteht aus
einer Werkstoffkombination mit zweischichtigem Aufbau. Auf dem sehr
leichten, stark dehnbaren Weichschaumstoff Hypernova – so der
Werkstoffspezialist – wurde der Dispersionsschlagschaum Impranil als
eigentliche dünne, geschlossene Haut aufgebracht.
| Hohes Anwendungspotenzial für funktionelle KunststoffeDiese PUR-Haut ist das Ergebnis einer gemeinsamen Entwicklung der
Bayer-Materialscience-Geschäftsbereiche Polyurethanes und
Coatings, Adhesives, Specialties sowie der Einheit New Business. Diese
Einheit ist beim Werkstoff-Spezialisten für die Identifikation von
Anwendungspotenzialen und Geschäftsmöglichkeiten
verantwortlich. So wird bei Service-Robotern eine steigende Nachfrage
für Haushalt, Kranken- und Altenpflege erwartet. Als Grund hat man zwei Trends ausgemacht: den Wandel unserer
Lebensweise sowie die Überalterung der Gesellschaft, die mit einem
zunehmenden Mangel an Pflegekräften einhergehe. Das hat sich
bereits in einer steigenden Anzahl dieser maschinellen
„Gefährten“ niedergeschlagen. Waren 2004 weltweit etwa 2 Mio. Service-Roboter in Privathaushalten
tätig, kamen bis 2008 weitere 7 Mio. dazu. Diese Anzahl jedenfalls
erwartete die Internationale Föderation für Robotertechnik
bis Ende vergangenen Jahres. Auf diese Entwicklung will Bayer Materialscience vorbereitet sein. Der
Ansatz dazu steckt für den Kunststoff- und Kautschukhersteller in
funktionalisierten Polymer-Werkstoffen wie der zweischichtigen
PUR-Haut. Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für Roboter-WerkstoffeDie Anwendungsmöglichkeiten dieser Werkstoffe in der Robotik seien
zahlreich. So spielt dort der Leichtbau mit Kunststoffen eine
große Rolle. Je leichter ein Roboter ist, umso niedriger der
Energieverbrauch. Folglich können Akkumulatoren länger ohne
Wiederaufladen genutzt werden. Funktionell bietet die PUR-Haut eine hohe mechanische Belastbarkeit.
Sie ist resistent gegen gängige Reinigungsmittel und
Alltagschemikalien. Dazu kommt laut Bayer Materialscience eine
angenehme, weiche Haptik. Das Ergebnis sei funktionell und optisch ein
sehr hochwertiges Produkt, bei dem Dicke, Dichte, Farbe und
Oberflächenstruktur in weiten Grenzen variiert werden könne
– wie beim Baukastenprinzip. Roboterarm von Schunk entwickeltSo wurde die Elastizität der PUR-Haut so
„eingestellt“, dass sich bei Bewegungen des Arms kaum
Falten bilden. Für die Entwicklung von Arm und Greifer war die
Schunk GmbH & Co. KG, Lauffen am Neckar, verantwortlich. Die Werkstoffkombination auf PUR-Basis wurde von Bayer Materialscience
zum Patent angemeldet. Heute hat der Roboter einen so hohen
Entwicklungsstand erreicht, dass er sich sicher unter Menschen bewegen
und einfache Transportaufgaben erledigen kann. Das zeigte er bei der
Eröffnung des Fraunhofer-in-Haus-Zentrums in Stuttgart. Josef Kraus Related Content
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WERKSTÜCKTRÄGER Im Kreislauf sicher unterwegs

Präzisiertes,
lückenloses Wechselspiel: Der Roboter platziert einen mit Motoren
gefüllten Werkstückträger für den
Fertigungsdurchlauf auf die Fördertechnik.
| | Bosch Automotive Electronics entwickelt in seinem Werk in Reutlingen
Steuerungseinheiten für elektrische Servolenkungen. Maßgefertigte
Werkstückträger von SSI Schäfer dienen dabei als Garant für einen
geschlossenen Fertigungs- und Lieferkreislauf.
Steuerungseinheiten
für elektrische Servolenkungen sind qualitativ hochwertige Komponenten.
Daher setzt Bosch Automotive Electronics, Reutlingen, für den Transport
und den Fertigungsdurchlauf maßgeschneiderte Werkstückträger ein. Diese
bieten den wertvollen Bauteilen allen erforderlichen Schutz und
ermöglichen ein durchgängiges automatisches Handling durch Roboter. 25000 Werkstückträger für Just-in-Sequence
Die
entwickelten und produzierten Werkstückträger, von denen insgesamt
25000 im Einsatz sind, gewährleisten einen zeit- und kostensparenden
Just-in-Sequence-(JIS-)Kreislauf der Komponenten zwischen drei Werken.
Seit 1964 fertigt, entwickelt und vertreibt Bosch am Standort
Reutlingen Mikroelektronik für den Einsatz in Fahrzeugen. Dabei stellt
das Werk 2 in Reutlingen Steuereinheiten für elektrische Lenkgetriebe
her, die nunmehr in der dritten Generation als ESL-3 (elektrische
Servolenkung) seit Frühjahr 2008 unter anderem in allen Pkw der
Golf-V-Plattform eingebaut werden. Im Rahmen eines akribisch
getakteten Liefer- und Wertschöpfungskreislaufs sind drei Werke an der
Fertigung der Steuereinheiten – Powerpacks genannt – beteiligt: Das
Bosch-Werk Hildesheim ist zuständig für die Motoren, das Bosch-Werk
Reutlingen für die elektronische Steuereinheit und den Zusammenbau der
Komponenten zum Powerpack und das Werk Bietigheim-Bissingen von
ZF-Lenksysteme (ZFLS) für den Einbau in das Lenksystem.
| Neuer Lieferkreislauf erfordert Hightech-WerkstückträgerMit der
neuen Generation der ESL-3-Lenkung entstand nun die Anforderung, die
Motoren vom Werk Hildesheim nach Reutlingen und die kompletten
Powerpacks zu ZFLS in einem Behältnis zu transportieren. Darüber hinaus
sollten alle Befüll- und Entnahmevorgänge automatisiert werden. Ziel
war es, die Abläufe zu straffen und statt der bisher erforderlichen
zwei Kreisläufe einen geschlossenen
Just-in-Sequence-Versorgungskreislauf zu realisieren. Voraussetzung
für das neue Konzept waren geeignete Behälter, die den sicheren
Transport der hochwertigen Komponenten während des gesamten
JIS-Kreislaufs gewährleisten. Neben Stabilität, Festigkeit und Formtreue ist die Präzision
verlangt, automatische Fertigungsabläufe und
Roboterhandling-Prozesse für die Vereinzelung und die
Bestückung der Lenkgetriebemotoren mit den Steuereinheiten im Werk
Reutlingen durchlaufen zu können. Pro Behälter sollten
zwölf der je 4,5 kg schweren Steuereinheiten stehend transportiert
werden. Werkstückträger sind individuelles Hightech-ProduktSelbst ein in allen Behälterfragen erfahrenes Unternehmen wie SSI
Schäfer konnte bei diesem Projekt nicht einfach „ins Regal
greifen“. Vielmehr handelt es sich bei dem für Bosch
konzipierten Werkstückträger um ein individuelles
Hightech-Produkt, das ohne Kompromisse auf die hochspezifischen
Anforderungen zugeschnitten ist. Die Komplexität des Projektes wird bereits durch den Zeitrahmen
der gesamten Realisierung deutlich. So wurde schon im Frühjahr
2007 und damit ein Jahr vor dem SOP (Start of Production) mit den
ersten Designarbeiten begonnen. Entwicklung der Werkstückträger allein dauerte sechs MonateDie Entwicklungsphase vom Lastenheft bis zum fertigen Modell hat mehr
als sechs Monate beansprucht, da unter anderem immer wieder Anpassungen
an die Produkte erfolgen mussten. Zudem wurde im VDZ- Prüfzentrum
für Verpackung und Transport in Dortmund ein Schwingversuch
durchgeführt, bei dem auf einem Shaker die Fahrstrecke von
Hildesheim nach Reutlingen simuliert wurde. So konnte realitätsnah
getestet werden, ob die Powerpacks auch bei Erschütterungen fest
in den vorgesehenen Nestern im Behälter bleiben, und bis zum
optimalen Ergebnis nachjustiert werden. Darüber hinaus muss der Werkstückträger Belastungen bis
zu 10 g aushalten. Die anschließende Werkzeugbauphase
beanspruchte vier Monate und die darauf folgende Modifizierungsphase
für Änderungen nochmals sechs Wochen, so dass in diesem
speziellen Fall die komplette Behälterentwicklung bis zur
Serienreife ein Jahr erforderte. Stabilität und Sicherheit für empfindliche KomponentenEntsprechend der Vorgabe, die Komponenten stehend transportieren zu
können, wurde die Höhe der Werkstückträger von den
sonst üblichen bis zu 150 mm auf 255 mm ausgebaut. Damit jeder der
zwölf Powerpacks millimetergenau in jedem Formnest sitzt, war eine
entsprechende Zentrierung erforderlich. Über eine auf der inneren Unterseite aufgebrachte Verrippung wurde
der Boden stabilisiert. So konnten trotz der hohen Zuladung von rund 60
kg die Werkstückträger mit einem einfachen Boden realisiert
werden, was erhebliche Kosten sparte. Zudem wird der Behälter in
nur einem Fertigungsschritt im Kunststoff-Spritzgießverfahren
hergestellt. Er ist aus einem Stück und benötigt keinen
separaten Einsatz, was die Kosten reduziert und das automatische
Handling erleichtert. Werkstückträger lassen sich durch Zentrierdome sicher stapelnZentrierdome ermöglichen sicheres Stapeln der
Werkstückträger und verhindern Durchbiegungen, was die
eingestellten Produkte schützt. Da die Powerpacks das Werk
Reutlingen funktionsgeprüft verlassen, wäre jegliche
Beschädigung ein K.-o.-Kriterium. Daher sorgt auch ein ESD-Schutz (electrostatic discharge =
elektrostatische Entladung) für elektrostatische Ableitung.
Darüber hinaus sind die aus Polypropylen gefertigten
Werkstückträger für das automatische Handling durch
Roboter mit Zentrierbohrungen, Hubtaschen und Codierungen für die
eindeutige Bestimmung der Laufrichtung ausgestattet. Geschlossener Kreislauf durch Werkstückträger ermöglichtMit all diesen Eigenschaften und Ausstattungsmerkmalen ist der
Behälter für den Transportkreislauf der Motoren, den
Fertigungsdurchlauf der Powerpacks sowie deren Anlieferung am Zielort
optimal geeignet. Hierbei kann man als „signifikanten
Vorteil“ werten, dass mit dem Werkstückträger ein
geschlossener Kreislauf mit insgesamt drei Produktions- und
Wertschöpfungsstufen automatisch geleistet wird. Die Erfahrungswerte mit den Behältern sind sehr gut, es gab
keinerlei Probleme. Der komplette, werks-übergreifende Kreislauf,
in dem rund 25000 Werkstückträger im Einsatz sind,
funktioniert seit nunmehr einem Jahr einwandfrei. Vorteile des „Ein-Kisten-Modells“: Die geschlossene Kette
erspart Material- und Leergutkreisläufe und hilft, Geld zu sparen.
Bestes Indiz für das Vertrauen in die Kompetenz von SSI
Schäfer ist der Folgeauftrag für ein Projekt für
Werkstückträger einer weiteren Generation von
größeren Steuereinheiten. Thomas JettkantThomas Jettkant ist Vertriebsleiter Kästen und Behälter bei
der SSI Schäfer Fritz Schäfer GmbH in 57290 Neunkirchen. Related Content
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J. SCHMALZ Blisterpacks rationell handhaben mit Vakuum-Sauggreifern

Folien-
und Papiersauggreifer eignen sich besonders für das Handling von
Blisterverpackungen für Pharma- und Nahrungsmittel- ergänzungsprodukte mit ihren oft extrem dünnen Verschlussfolien.
| | Die
Prozesssicherheit beim vollautomatischen Handling von Blisterpacks
hängt vom zuverlässigen Greifen der Verpackung ab. Optimal
geeignet sind dafür Vakuum-Sauggreifer, zumal es für
verschiedene Aufgaben und Verpackungen jeweils passende Sauggreifer
gibt. Die Vorteile von Blisterpacks sind hinreichend bekannt –
deren Nachteile aber auch. Zu den Vorteilen zählen der sehr gute
und hygienische Produktschutz, die Präsentationsmöglichkeit
des Produkts und die Übersicht über den Befüllungsgrad.
Nachteilig dagegen sind zum Beispiel die oftmals zerklüfteten und
damit greifkritischen Oberflächen der Blisterpacks, die im
Pharmabereich verwendetet extrem dünnen Verschlussfolien sowie die
Empfindlichkeit der als Display und zur Produktpräsentation
genutzten Design-Oberflächen. Konventionelle
mechanisch-pneumatisch-elektrische Greifer stoßen daher beim
Produkthandling häufig an Grenzen: Bei dynamischen
Handhabungsprozessen ist der sichere Griff oft nicht
gewährleistet. Zudem wirkt sich das Handling mit
herkömmlichen Greifern negativ auf Taktzeiten und Ausstoß
der Folien- oder Blisterverpackungsmaschine aus. Eine Alternative zu
konventionellen Greifern sind Vakuum-Sauggreifer, wie sie der
Vakuum-Spezialist J. Schmalz GmbH in Glatten herstellt. Entsprechend
der Anforderungen beim Verpacken und Handhaben von Blistern – und
eben den zu verpackenden Produkten – unterscheidet Schmalz drei
Kategorien: Pharma- und Nahrungsmittelergänzungsprodukte (Blister
mit Verschlussfolie), Konsum- und Verbrauchsproduktgüter (Blister
mit Verschlusskarte aus Karton oder Kunststoff), anderweitige Konsum-
und Gebrauchsgüter (Doppelblister mit oberer und unterer
Blisterschale).
| Folien- und Papiersauggreifer – die Empfehlung für den Pharmabereich Bei
Pharma- und Nahrungsmittelergänzungsprodukten mit ihren meist
extrem dünnen Verschlussfolien ist es wichtig, dass diese nicht
eingesaugt und keinesfalls beschädigt werden – weder beim
Ansaugen noch beim schnellen Handling. Für solche Aufgaben
ausgelegt sind nach Angaben von J. Schmalz die Vakuum-Sauggreifer der
Baureihe SGP aus den Werkstoffen Silikon (SI) und Naturkautschuk (NK).
Für das schnelle und sichere Ansaugen von Folien oder Papier
sorgen weiche Saugermaterialien, die spezielle Konstruktion mit
Abstützung im Innenraum des Sauggreifers und dünn
auslaufender Dichtlippe sowie der äußerst geringe Hub. Beim
Greifen des Werkstücks entsteht keine bleibende Verformung. Balgsauggreifer für den universellen Einsatz Bei Konsum- und
Verbrauchsgütern, die höchst unterschiedlichste Blisterpacks mit oder
ohne Blisterpapier, Blisterkarton oder Blisterkunststoffplatte
benötigen, kommen bevorzugt universell nutzbare Vakuum-Balgsauggreifer
der Baureihe FGA/FG zum Einsatz. Die Balgsauggreifer FGA/FG sind aus
den Werkstoffen Perbunan (NBR), Naturkautschuk (NK), Silikon (SI) oder
PVC gefertigt und kombinieren hohe Flexibilität und maximale Standzeit.
Der Werkstoff Perbunan ist sehr verschleißfest. Der Werkstoff
Naturkautschuk passt sich sehr gut an raue Oberflächen an und lässt
sich gut abdichten. PVC schließlich steht für extreme
Flexibilität und hohe Standzeiten selbst beim Handhaben von Produkten
mit abrasiv wirkenden Oberflächen. Doppelblister kommen beim Handling hochtransparenter Verkaufsverpackungen zum EinsatzBei
anderweitigen Konsum- und Gebrauchsgütern sind ebenfalls höchst
unterschiedliche Blister- bzw. Displayblister-Ausprägungen die Regel.
Für diese Aufgaben hat Schmalz drei passende Familien an
Vakuum-Sauggreifern im Programm: Balgsauggreifer rund FGA/FG,
Flachsauger rund PFG und Flachsauger oval SGO, alle aus dem
abdruckarmen und hitzebeständigen Werkstoff HT1. Die Anforderungen
an Doppelblister sind sehr hoch was Transparenz und Form der
hochglänzenden Blisterschalen anbelangt. Deshalb muss die Handhabung
abdruckfrei erfolgen, um bei den durchsichtigen Oberflächen eine
„saubere“ Präsentation und damit eine uneingeschränkte
Verkaufsfähigkeit der Produkte zu gewährleisten. Daher bestehen die
Sauggreifer dieser Baureihe aus dem silikonfreien, hitzebeständigen und
verschleißarmen Saugerwerkstoff HT1, der als abdruckarm zertifiziert
ist. Die Sauggreifer gibt es im Durchmesserbereich von 5 mm bis 53 mm
oder als Ovalsauger im Größenbereich von 4 mm x 2 mm bis 75 mm x 25 mm. Related Content
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VDMA Talfahrt im Maschinenbau wird etwas langsamer

Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau sinkt weiter, aber nicht mehr so stark wie in den vergangenen Monaten. Daten: VDMA
| | Für
den deutschen Maschinenbau geht es weniger stark abwärts: Der
Auftragseingang lag im März 2009 um 35% unter dem Ergebnis des
Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um 41%, die Auslandsnachfrage
um 32% im Vergleich zum Vorjahresniveau, wie der Verband Deutscher
Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Ende April in Frankfurt am Main
mitteilte. Laut VDMA gibt es aber keinen Grund zur Entwarnung. Im
Dreimonatsvergleich Januar bis März 2009 ergibt sich insgesamt ein
Minus von 42% im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein
Minus von 39% und bei den Auslandsaufträgen ein Minus von 43%.
Auftragseingang aus dem Ausland steigt im Monatsvergleich „Das
Vorjahresniveau der Maschinenbauorders wurde im März 2009 abermals
drastisch verfehlt“, kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph
Wiechers das Ergebnis. Im Verlauf konnte im Auslandsgeschäft das
Niveau der Vormonate Dezember 2008 bis Februar 2009 erstmals leicht
übertroffen werden, wie der Verband berichtet. Ein Grund zur
Entwarnung sei das allerdings nicht: „Ein einzelner Monatswert
ist im Maschinenbau mit seinen kräftigen Ausschlägen viel zu
fragil für eine Trendaussage. Außerdem kommen im
Vorjahresvergleich Kalendereffekte dazu: Weil Ostern 2008 im März,
2009 im April lag, dürften beide Monatsergebnisse - das aktuelle
und das kommende, verzerrt sein“, sagte Dr. Wiechers.
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Keine Trendwende für einzelne Maschinenbau-Sparten„Bei
den einzelnen Fachzweigen gab es im Dreimonatsvergleich nur bei den
Aufzügen und Fahrtreppen ein einstelliges Minus“, sagte
VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann im Gespräch mit MM
Maschinenmarkt. Eine Trendwende sei damit auch für einzelne
Sparten nicht zu erkennen. Related Content
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MOTOMAN ROBOTEC Schweißroboter mit sieben Achsen
 Dank
seines schlanken Designs verfügt der Industrieroboter von Motoman
über eine hohe Bewegungsfreiheit, auch in engen Arbeitsräumen.
| | Der
VA1400 ist laut Motoman weltweit der erste Industrieroboter im Sektor
Lichtbogenschweißen mit sieben angesteuerten Achsen. Durch das
schlanke Design verfügt er über eine hohe Bewegungsfreiheit,
auch in engen Arbeitsräumen. Gleichzeitig könne die
Roboterdichte in den Fertigungszellen erheblich gesteigert und kompakte
Fertigungslinien einfacher realisiert werden. Mit dem Roboter
können Bauteile mit mehreren, schwer zugänglichen Seiten
einfacher bearbeitet werden. Ausgestattet ist der 7-Achser mit einem
integrierten Brenner-Schlauchpaket durch den Oberarm und die
Kopfachsen. Er hat eine maximale Traglast von 3 kg und einen maximalen
Arbeitsbereich von 1434 mm.
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